Die Kraft der Berührung: Warum eine Massage die Abwehrkräft stärken kann

Die Kraft der Berührung: Warum eine Massage die Abwehrkräft stärken kann - Babyduft®

Wenn ich an die ersten Monate mit meiner Tochter zurückdenke, erinnere ich mich an eines ganz besonders: wie wichtig Berührung für uns beide war.

Meine Tochter war von Anfang an ein sehr lebhaftes, kräftiges Kind. Sie hatte Energie, wollte viel entdecken und war nicht unbedingt das Baby, das einfach nur still dalag und sich massieren liess. 

Ich habe als diplomierte Aromatherapeutin sehr bewusst beobachtet, wie sie auf Berührung reagiert und auf das Körperöl das ich ihr kreiert habe, um sich zu entspannen. 

Und ich habe dabei etwas gelernt, das ich bis heute wichtig finde:

Eine Babymassage muss nicht immer hauchzart sein.

Meine antroposophische Kinderärztin sagte damals zu mir sinngemäss: Nicht zu vorsichtig – sie darf spüren, dass du da bist, wenn du es zu leicht machst, wird sie hibbelig und kann es nicht geniessen.  Bei meiner Tochter hat eine etwas kräftigere, aber immer liebevolle Massage viel besser funktioniert als ein ganz sanftes Streicheln. Man merkte richtig, wie sie dabei losliess und entspannte.

Natürlich ist jedes Baby anders. Manche Kinder lieben ganz sanfte Berührungen, andere mögen einen etwas deutlicheren, sicheren Druck. Entscheidend ist nicht eine bestimmte Technik, sondern dass du dein Kind beobachtest und seine Signale wahrnimmst.

Babypflege ist Begegnung

Wickeln, Baden, Einölen, Anziehen – all diese kleinen Dinge gehören zum Alltag mit einem Baby.

Aber sie können noch viel mehr sein.

Wenn du dein Baby einölst, deine Hände langsam über seinen kleinen Körper führst und dabei mit ihm sprichst, entsteht ein Moment, in dem ihr verbunden seid. 

Dein Baby hört deine Stimme, spürt deine Hände, nimmt deinen vertrauten Duft wahr und erlebt deine Nähe.

Du musst dabei nichts Besonderes leisten.

Deine Hände sind bereits genug.

Zudem schaff die Berührung ein Wohlbefinden, das nachgewiesenermassen die 

Berührung muss nicht perfekt sein

Gerade als Mama denkt man schnell, man müsste etwas besonders gut machen: die richtige Massagetechnik kennen, den richtigen Zeitpunkt finden.

Ich glaube, wir dürfen es viel einfacher machen.

Schau dein Baby an.

Ist es entspannt? Wird es unruhig? Mag es die Berührung oder möchte es lieber getragen werden?

Dein Baby zeigt dir ziemlich deutlich, was ihm guttut.

Bei meiner Tochter habe ich gelernt, ihre Körpersprache zu lesen. Wenn sie sich unter meinen Händen entspannte, ruhiger wurde und die Spannung aus ihrem Körper wich, wusste ich: Das ist gerade genau das, was sie braucht.

Dennoch, wenn du unsicher bist, suche dir einen Babymassage Kurs, dort wirst du bestimmt die richtige Technik lernen die dir und deinem Baby entsprechen.

Aus einem Pflegemoment wird ein Ritual

Besonders schön finde ich diese Momente am Abend.

Nach dem Baden ist der Tag langsam vorbei. Die Welt wird ruhiger. Dein Baby ist warm, vielleicht schon etwas müde – und du nimmst dir ein paar Minuten nur für euch.

Ein wenig Körperöl in deinen Händen erwärmen. Eine sanfte Massage. Deine Stimme.

Immer wieder dieselben kleinen Schritte können zu einem vertrauten Ritual werden.

Es schafft vielmehr Vertrautheit und einen ruhigen Übergang vom Tag in den Abend.

Das richtige Öl macht den Unterschied

Für eine Babymassage würde ich persönlich immer ein hochwertiges, geeignetes Pflanzenöl wählen.

Als Aromatherapeutin achte ich dabei besonders darauf, welche Öle für die empfindliche Babyhaut geeignet sind und wie eine Formulierung zusammengesetzt ist. Das Babyduft sweet dreams Körperöl enthält wertvolle Rose, die auch empfindliche, gereizte Haut pflegt, Melisse für die Entspannung und Mimose um deinem Kind eine zarte Hülle zu schenken um dich von der manchmal rauhen Aussenwelt zu schützen. 

Ein gutes Körperöl sollte sich angenehm verteilen lassen, damit deine Hände sanft über die Haut gleiten können, ohne dass du stark reiben musst.

Und dann darfst du dir Zeit nehmen.

Nicht zehn Minuten, wenn du sie nicht hast.

Manchmal reichen auch zwei oder drei Minuten voller Aufmerksamkeit.

Berührung und Massage – auch für die Abwehrkräfte?

Für mich ist Babymassage nicht nur ein wunderschönes Ritual der Nähe. Massagen können das Immunsystem und die natürlichen Abwehrkräfte positiv unterstützen.

Wie kann das sein?

Stressabbau: Eine Massage hilft zu entspannen und den Stresshormonspiegel, unter anderem Cortisol, positiv zu beeinflussen. 

Bessere Durchblutung: Durch sanfte Massagegriffe wird die Durchblutung angeregt. Gewebe und Organe können dadurch besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden.

Nähe und Wohlbefinden: Berührung kann die Ausschüttung von Oxytocin fördern. Dieses Hormon wird unter anderem mit Nähe, Vertrauen und Wohlbefinden verbunden und kann dazu beitragen, dass sich dein Baby geborgen und entspannt fühlt.

Wann solltest du besser auf eine Massage verzichten?

Bei Fieber, akuten Infektionen, Entzündungen oder frischen Verletzungen solltest du auf eine Massage verzichten. 

Denk daran

Du musst keine perfekte Abendroutine haben.

Du musst auch nicht jeden Abend massieren.

Aber wenn du dein Baby nach dem Baden einölst, kannst du daraus einen Moment der Begegnung machen.

Denn Babypflege bedeutet nicht nur, die Haut deines Babys zu pflegen.

Sie bedeutet auch, ihm über deine Berührung zu zeigen:

Ich bin da.
Ich nehme dich wahr.
Du bist geborgen.

Und vielleicht ist genau das die schönste Form von Babypflege.

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